Verfasst von: Alina Am: 16. November 2009
Zum Abschied des ehemaligen Parteichefs Franz Müntefering überreichte ihm Andrea Nahles, neue Generalsekretärin, das Gemälde seines Vorgängers Willy Brandt auf dem Parteitag der SPD in Dresden.
Willy Brandt ist einer der wichtigsten Sozialdemokraten in der Geschichte der SPD und besonders im Moment, zur Zeit der größten Kriese der SPD, wird er als Idol dargestellt. In der glänzenden Rede des neuen Parteichefs Sigmar Gabril, am Freitag Abend, wurde der Name Willy Brandt zehnmal genannt. Es ist nun 40 Jahre her, dass Willy Brandt zum Kanzler gewählt wurde und trotzdem ist die Sehnsucht nach der Harmonie zu Zeiten Willy Brandts vorhanden.
Mit seiner Rede schaffte es Sigmar Gabriel die Mehrheit der Delligierten zu überzeugen. Ein Motto des Parteitages gibt es nicht. Lediglich die Worte “Sozialdemokratische Partei Deutschlands” sind über dem Präsidium wieder zu finden.
Gabriel scheint sich bewusst darüber zu sein, was bei Willy Brandt anders war; „Die politische Mitte Willy Brandts war etwas ganz anderes. Sie war kein fester Ort, sondern sie war die Deutungshoheit in der Gesellschaft.“ Im folgenden sprach Gabriel davon, dass „die politsche Mitte“ im Laufe der Zeit verschoben wurde und nun der Zeitpunkt der Wende gekommen ist, bei der man sich durchaus an Willy Brandt Worten orientieren kann.
Ob es der SPD gelingen wird eine Art „Willy Brandt“- Feeling zu schaffen wird sich zeigen.
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16. November 2009 um 11:14
Ich finds ein bisschen schade. dass aus dem SPD Parteitag, der durchaus spannend war nur so ein kleiner unbedeutender Artikel hier ins Forum gestellt wurde.
Ich habe schon mehrer gehört, die die Rede Sigmar Gabriels als Historisch einordneten